„Die Tiroler Volkspartei mit Landeshauptmann Anton Mattle kämpft seit Jahren dafür, die Bevölkerung beim Thema Transit bestmöglich zu entlasten. Schade, dass es mit der FPÖ Kräfte in Tirol gibt, die den Transit in unserem Land aktiv befeuern“, so die Tiroler Nationalratsabgeordnete und Mitglied im parlamentarischen Verkehrsausschuss Margreth Falkner.
Die Liste an transitfreundlichen Vorstößen der FPÖ wird dabei immer länger: Erst im Februar brachten die Freiheitlichen im Nationalrat einen Antrag zur Lockerung des Nacht-60ers für LKW ein. Im Bundesrat sorgte zudem im März eine Anfrage für Aufsehen, warum Österreich nicht endlich überschwere Gigaliner auf Transitrouten zulässt. Nun folgt der nächste Vorstoß: Der Kufsteiner FPÖ-Nationalrat Christofer Ranzmaier stellt in einer parlamentarischen Anfrage die Wirksamkeit des Nacht-60ers infrage und fordert eine Evaluierung des Lärmschutzes.
Für Falkner ist das völlig unverständlich: „Wenn die FPÖ wissen will, ob schnellere LKWs lauter sind, sollte sie mit den Menschen entlang der Transitrouten sprechen. Diese Evaluierung halte ich für ähnlich entbehrlich wie die Anfrage selbst. Unsere Linie ist klar: es braucht mehr Transit-Schutz, nicht weniger.“
Falkner verweist in diesem Zusammenhang auch auf einen aktuellen Erfolg im Nationalrat: „Mit einer Gesetzesänderung haben wir erst kürzlich sichergestellt, dass Navigationsgeräte und Apps keine Stauumfahrungen mehr anzeigen dürfen, wenn Abfahrverbote gelten. Das ist ein wichtiger Schritt zum Schutz unserer Gemeinden.“
Abschließend übt Falkner deutliche Kritik an der politischen Linie der FPÖ: „Die Tiroler Volkspartei steht klar an der Seite der Tirolerinnen und Tiroler. Die transitfreundliche Haltung der FPÖ mag vielleicht ihrer Schwesterpartei, der italienischen Lega rund um Matteo Salvini, gefallen. Die Menschen in Tirol wollen aber eines ganz sicher nicht: noch mehr und noch schnellere LKW auf unseren Straßen.“
